Hundesalon Nicole Oeder


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Wissenswertes


Bei mir werden Hunde aller Rassen und Größen nach Rassestandard oder nach Wunsch gepflegt, geschnitten, getrimmt, ... Neben der "Komplettpflege" können Sie auch gerne zwischendurch zum Baden, Bürsten oder Kämmen vorbeikommen.

SCHEREN:
Beim Scheren wird mit Hilfe einer Schermaschine das Haar auf die gewünschte Länge gekürzt. Dabei darf es aber nicht zu kurz geschnitten werden, sonst nimmt man dem Vierbeiner seinen Witterungsschutz. Eine Mindestlänge von etwa 1cm sollte es schon behalten. Durch das Scheren wird das Haar weich und wollig. Geschoren werden alle weichhaarigen Rassen wie Pudel, Malteser, Yorki, Bolonka-Zwetna, etc.

SCHNEIDEN:
Hunde mit sehr spärlichem Fell werden in der Regel nur von Hand mit der Effilierschere geschnitten. Diese Technik wird auch dann angewandt, wenn der längste Scherkopf immer noch zu kurz schneidet.

TRIMMEN: Das abgestorbene Deckhaar wird durch Auszupfen mittels Fingerlingen, Trimmstein oder Trimmmesser entfernt und die neue Haarschicht kommt so zum Vorschein. Trimmen darf keinesfalls schmerzhaft für den Hund sein und ist nur möglich wenn das Haar "reif" ist. Einige Hunderassen, vor allem Terrier, mit rauhaarigem Fell, z. B. der Airedale-Terrier, Foxterrier, Cairn Terrier aber auch Schnauzer und Rauhaardackel, müssen getrimmt werden. Durch die gezielte Züchtung der entsprechenden Hunderassen wurde ihr Fell sehr robust und schützte besonders gut gegen Wasser. Der normale Fellwechsel fand nicht mehr statt. Damit waren die Hunde in der Lage, das ganze Jahr z. B. als Jagdhunde zu arbeiten. Trotzdem muss abgestorbenes Deckhaar entfernt werden, um Hautreizungen und Ekzeme zu vermeiden und das Fellwachstum anzuregen. Lose Unterwolle kann dagegen einfach ausgekämmt werden. Das Trimmen erfolgt kontinuierlich alle drei bis vier Monate, ohne dass die Schutzfunktion des Felles längere Zeit beeinträchtigt wird.

ENTWOLLEN:
Hier wird der Hund mit Profiwerkzeugen von zuviel Unterwolle befreit. Generell sollte man den Hund mindestens 2x jährlich beim Fellwechsel von loser Unterwolle befreien. Die Haut kann dann wieder besser atmen und die Gefahr von Ekzembildung verringert sich.

ENTFILZEN:
Einzelne Verknotungen lassen sich meist problemlos mit dem Filzmesser herauskämmen. Bei stärkeren Verfilzungen muss oft leider geschoren werden, da das Entfilzen zu schmerzhaft für den Hund wäre.

BADEN:
Die meisten Hunderassen müssen nur sehr selten gebadet werden. Die Haut des Hundes sondert durch kleine Talgdrüsen Fett ab. Dadurch erhalten Haut und Haare einen schützenden Fettmantel, auch Säureschutzmantel genannt. Dieser weist Feuchtigkeit und Schmutz ab und sorgt für den natürlichen Glanz des Haares. Aber allgemein gilt: wenn der Hund ein stark riechendes Fell hat, mit Kot verklebt, oder er allgemein verschmutzt ist, dann sollte er gebadet werden. Vor dem Scheren, Schneiden oder Trimmen wird der Hund in der Regel gebadet und anschließend getrocknet, denn bei einem sauberen Hund kann besser ein gleichmäßiges und ordentliches Ergebnis erzielt werden. Verwendet werden ausschließlich hochwertigste Pflegeprodukte, die auf Farbe und Fellart des Hundes abgestimmt werden.

FÖNEN:
Ich verzichte auf eine Fönbox und arbeiten ausschließlich mit einem Hand- /Standfön.

KRALLENPFLEGE:
Eine Hundekralle ist dann zu lang, wenn der Hund entspannt steht und die Krallen dabei den Boden berühren. Das fühlt sich für den Vierbeiner so an, als ob unsere Zehennägel so lang sind, dass sie an die Schuhe stoßen. Regelmäßiger Auslauf - nicht nur auf weichem Untergrund - beugt dem vor. Sind die Krallen trotzdem zu lang geraten, werden sie mit einer scharfen Krallenzange gekürzt.

PFOTENPFLEGE:
Bei den meisten Schneide- und Trimmrassen müssen die Unterseiten der Pfoten sauber ausgeschnitten werden, damit das Haar dort nicht verfilzt und es keine schmerzhaften Druckstellen gibt.

OHRENPFLEGE:
Bei vielen Rassen wie z.B. Pudel, Malteser oder Shih Tzu ist es unumgänglich, den Gehörgang zu kontrollieren und gegebenenfalls Haare herauszuzupfen. Schmerzhafte Ohrenentzündungen entstehen, wenn zu viele Haare im Gehörgang sind und dieser nicht mehr gut belüftet werden kann.

Wie oft soll ein Hund zum Hundefriseur?
Bei einigen Rassen und deren Fellstrukturen, wie zum Beispiel bei dem Wollhaar des Pudels oder dem Drahthaar eines Welsh Terriers, sollte das Fell 3-5 mal im Jahr bearbeitet werden, damit die Haarstruktur gesund wachsen kann und Verfilzungen vorgebeugt werden können. Aber auch der langhaarige Mixhund oder Rassehunde wie beispielsweise der Bearded Collie oder Tibet Terrier, benötigt eine fachgerechte Fellpflege, da diese Hunde aufgrund ihrer Unterwolle oft stark verfilzen und damit unansehnlich werden. Hautkrankheiten sowie der Befall von Ungeziefer sind so vorprogrammiert.

Was kann der Hundebesitzer tun?
Verfilztes Hundehaar sieht nicht nur unschön aus, es ist auch unangenehm für die Haut. Es ziept, zupft und es können sich Krankheitserreger und Ungeziefer einnisten. Außerdem kann nur luftiges und sauberes Fell wärmen und schützen. Die regelmäßige Pflege dient also in erster Linie der Gesundheit des Tieres! Beim täglichen Bürsten werden abgestorbene Haare ausgekämmt und Verfilzungen generell vorgebeugt. Damit schaffen Sie zunächst eine solide Grundlage für ein gesundes Fell. Es wird dann für den Hundefriseur erheblich einfacher, die Pflegebehandlungen durchzuführen, was Ihnen wiederum Kosten erspart und außerdem sieht Ihr Hund auch noch gepflegt aus. Der Preis für ein Pflegeprogramm richtet sich gegebenenfalls auch nach dem Arbeitsaufwand und dem Verhalten des Hundes. Ausschlaggebend aber ist, ob sich der Hund in einem regelmäßigen Pflegezustand befindet oder eventuell stark verfilzt ist. In diesem Fall müssen Sie mit einem Aufschlag für Mehraufwand rechnen.



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